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Down Under erlebt

Australien-Urlaub-2012

Nach guten Flug und kurzem Zwischenstop in Dubai sind wir pünktlich in Perth gelandet. Haben den heutigen Tag mit Stadtbesichtigungen und einem Besuch im Königs-Park verbracht. Am Abend waren wir mit der Familie zum Essen.
Morgen werden wir abgeholt und machen einen Besuch in der hiesigen Weingegend.
Mal sehen, was es dort zu trinken gibt. Übrigens, am Abend benötigt man zwar eine Jacke, aber am Tag war die Sonne richtig warm, wie wir es ja auch von zu Hause kennen.
Morgen werden wir uns erst einmal eine Telefon-Sim-Karte kaufen, damit wir auch wieder telefonisch erreichbar sind. Werde ich die Nummer bei der nächsten Mail mit einfliessen lassen.
Jetzt geht es ab ins Bett und wir wünschen eine gute Nacht.
Werner und Gisbert


28.07.2012 :: Grüße aus Perth
Hallo zusammen,
heute haben wir dein Schiff betreten und sind nach Fremantly gefahren, also ca. 20 Km den Swan-River hinab, bis zum Meer. Was macht man in einer Hafenstadt, man geht, wie die Seemänner auch, in die Brauerei und probiert das ortsansässige Bier. Dazu Knoblauchbrot, damit man auch mehr vertragen kann. Das Wetter war sehr sonnig und warm. Wir konnten trotz des im Kalender stehenden Winters im Hemd spazieren.
Haben auch die bereits angekündigte Telefon-Karte besorgt und sind jetzt unter 0061 0429008198 zu erreichen.
Zum Abendessen waren wir dann hier in Perth bei einem Italiener, der uns nebenbei erzählte, dass er aus Serbien stamme. Also so geht man mit den Nationalitäten um.
Jetzt gehen wir nach einem weiteren Glas Wein schlafen, denn morgen übernehmen wir in der Früh unseren ersten Leihwagen, um weiter in das Landesinnere zu reisen. Wer eine Landkarte zur Hand hat, es geht nach Hyden in West-Australien.
Auf 110 Meter Länge erstreckt sich die etwa 15 Meter hohe Welle, die Wind und Wetter über Jahrtausende hinweg aus dem Granitgestein geformt haben. Auf 2,7 Milliarden Jahre wird Wave Rock geschätzt, das sich genau an der Grenze zwischen dem australischen Weizengürtel und dem Outback befindet.
Gute Nacht und bis demnächst.
Gruß Werner und Gisbert
PS: Wir danken den doch vielen Antwortenden für die guten Urlaubswünsche, die uns natürlich erreichen.
31.07.2012
Hallo zu Hause,
gestern sind wir hier nach 6 Stunden Autofahrt angekommen.
Nach Bezug des Zimmers haben wir erst einmal etwas geruht und dann eine Ortsbesichtigung vorgenommen.
Gemütlicher Urlaubsort mit üblichen Geschäften.
Heute sind wir dann erst weiter in die Westküste rauf gefahren und haben die tollen weißen Strände besichtigt. Schöne Aussichten auf die vorgelagerten Inseln. Alle Strände sind natürlich leer, denn bei 20 °C geht hier niemand ins Wasser.
Nach dem Mittagessen haben wir dann die andere Richtung eingeschlagen, in den Nationalpark. Das Gelände ist riesig. Wir haben nach 50 Km aufgegeben und sind wieder in Richtung Heimat gefahren, aber nicht, ohne ein paar Kängurus beim Äsen zu begrüßen.
Nun möchten wir noch lecker Abendessen und früh ins Bett, denn morgen stehen wieder 485 Km beovr. Es geht nach Albany WA.
Also guten Hunger und bis später.
Grüße von
Werner und Gisbert


03.08.2012 :: Grüße aus Pemberten
Hallo zu Hause,
am 01.08. waren wir nach 485 Km in Albany eingetroffen. Gründung der Stadt geht auf eine Schiffslandung in 1826 zurück und somit älter als die Hauptstadt von WA Perth.
Um 15:00 Uhr sind wir eingetroffen und haben als erstes den Mount Clarenze aufgesucht. Das ist die höchste Erhebung in Albany, von der man einen tollen Blick über die Stadt , den Hafen, die gesamte Küste mit vielen vorgelagerten Inseln hat. Hier befinden sich auch ein Reiter-Kriegerdenkmal für die gefallenen australischen Soldaten im 1. Weltkrieg, die von Albany nach Südeuropa verschifft wurden. Die Truppe erlitt in Gallipolli/Türkei erhebliche Verluste. Das Denkmal selbst war in Port Sait in Ägypten aufgestellt, dort aber erheblich beschädigt wurden.
Man trug es ab, restaurierte es und baute es in der Heimat auf.
Albany lebte früher vom Walfang und es entstand hier eine erhebliche Industrie.
1978 wurde diese Industrie jedoch eingestellt. Heute sind die Fabriken und einige Boote noch als Touristikattraktion vorhanden. Die Stadt wurde ursprünglich zum Schutz vor französischen Siedlern errichtet. Aus dieser Zeit zeugen noch die alte Kirche, das Postgebäude und eine Farm der Regierung, die heute alle zu Museen umgebaut wurden.
Eine weitere gute Einnamequelle ist das „Whal-Watching“. Hier werden Bootsfahrten angeboten. Sogar vom Land aus sind die blasenden Tiere zu sehen. Auch wir haben uns an die Aussichtspunkte begeben, aber die Viecher taten uns nicht den Gefallen.
Am 02.08. hatten wir etwas Muße, denn es lagen bis nach Walpol nur ca. 150 Km vor uns. So haben wir oft den South Coast Hwy verlassen und sind in die Gegend wie z.B. Denmark abgebogen. Die ruhige Fahrt hat uns den Blick für die Natur geöffnet, demm wor trafen an der Straße Kängurus, Emus und viele Kakadus. Hat wohl etwas damit zutun, dass wir auf ruhigen Nebenwegen gefahren sind. Unterwegs besuchen wir auch den „Treetop-Walk“ im Vallez of the Giants.
Der Spaziergang führt durch mächtige Karri-Wälder und endet auf einer Empore in 40 Metern Höhe, innerhalb der Baumgipfel. Die Bäume selbst um Karri und Tingle Trees, also Hartholzbäume.
Es ist ein erhabenes Gefühl, innerhalb dieser Riesen zu spazieren. Da merkt man erst einmal wie klein man selbst ist.
Leider war der Nachmittag dann verregnet, weshalb wir uns zu einer Ruhepause im Hotel entschlossen. Dafür schmeckte am Abend das Steak und der erste Wein vom Margaret River.
Heute ging es auch nur 120 Km weiter nach Pemberton, ein 750 Seelen-Ort und nach einem der ersten Siedler benannt.
1880 kamen die europäischen Siedler und lebten von Gemüse und Blumenanbau. Ab 1920 stellte die Haupteinnahmequelle aber die große Holzindustrie dar. Dazu kam seit 1979 der Weinanbau, wobei besonderes der Chardonnay aus Pemberton berühmt ist.
Das Fällen der riesigen Karri-Trees wurde zwar von der Regierung verboten, die Holzindustrie stellte sich auf andere Hölzer um.
Wir haben es wieder ruhig angehen lassen und waren pünktlich zum Lunch im ort.
Dann besuchten wir die besonderen Karri-Bäume, die man für die Feuerwehr umfunktioniert hat. Man hat in die Baumstämme lange Eisenstangen als Stufen eingetrieben und in die Kronen Hochsitze eingebaut. Von hieraus wurde vor nahenden Feuern gewarnt. Diese Bäume sind auch heute noch zu besteigen, aber wir haben es bei ein paar Stufen belassen.
Dann wurden wir auf dem Parkplatz vor den Bäumen noch von vielen bunten Vögeln überfallen. Sie benutzen die Touristen als Futterspender. So haben auch wir von unserem Reise-Brot etwas abgegeben. Das Ergebnis haben wir in vielen Fotos festgehalten.
Jetzt sind wir gut in unserem Hotel angekommen, von wo aus wir morgen nach Margaret River weiterreisen.
Also bis Dann...
Werner und Gisbert


06.08.2012 :: Grüße aus Adelaide
Ja, zwischenzeitlich sind wir schon in Adelaide angekommen, aber ich will der Reihe nach erzählen.
Am 04.08. fuhren wir von Peberton nach Margared River. Es waren nur 140 Km, weshelab wir die etwa weitere Touristenstrecke genommen haben, entlang der nahen Küste.
So kamen wir durch verschiedene National-Parks zu einem Wasserfall, der nur 6 Km vom Weg entfernt war. Über das Tal führte eine wackelige Hängebrücke, von der man aber einen schönen Blick in das Tal hatte, in dem das Wasser brauste. Ein kurzer Rundgang und es ging mit dem Auto weiter.
So kamen wir zuvor nach Augusta, einem kleinen Ferienort, mit alten noch gut restaurierten Häusern. Hier wurden in den 50ger Jahren einige Höhlen entdeckt, wovon wir die größte, die 1957 entdeckte „Jewel Cave“ besichtigten. Diese seit 1959 für Touristen zugängliche Höhle ist 42 Meter tief und der Boden befindet sich 24 Meter über dem Meeresspiegel. 150 Stufen führten hinab, zu den einzelnen Besucherterrassen. Wir haben insgesamt 4 verschiedene Grotten gesehen und bestaunt. Untersuchungen haben ergeben das einzelne Gesteinssegmente 466.000, 780.000 und über 1 mio. Jahre alt sind. Der längste Strohhalm-Stalaktit ist 5,43 Meter lang. Die Gesteine zeigen unterschiedliche Gebilde, wie „The Karri Forest“, „The Frosen Waterfall“ oder auch „Organ Pipers“. Am tiefstn Punkt liegt noch das Skelett eines Opossum, ca. 4-500 Jahre alt. Man hat auch das Skelett eines Tasmanischen Tigers gefunden, dessen Alter nach Untersuchung auf 3.280 Jahre geschätzt wird.
Nach einem kurzen Lunch-Picknick zogen wir weiter zum cape Leeuwin Leuchturm. Ein stürmerischer Wind umgibt diese felsige Landzunge, wo Indischer ozean und das Südmeer zusammentreffen. Es ist der westliche Punkt von West-Australien. Der Leuchturm wurde 1896 eröffnet, ist 41 Meter hoch und 186 Stufen führen hinauf. Wir haben uns den Weg erspart.
Dann ging es weiter nach Margeret River ins Hotel. Der Ortsspaziergang brachte keine besonderen Aufmerksamkeiten, weshalb wir uns dem wohl bekannten ortsansässigen Wein hingaben.
Am 05.08. ging es dann weiter durch nach Perth, ca. 280 Km, wo wir am Flughafen um
16:00 Uhr unser Auto abgeben mussten.
Um 18:00 Uhr ging der Flug dann nach Adelaide, wo wir durch die weitere Zeitverschiebung um Mitternacht eintrafen.
Heute haben wir dann einen kurzen Rundgang durch die nähere Umgebung der sehr sauberen und ordentlichen Stadt gemacht. Man nennt Adelaide auch die Stadt der Kirchen. Vorbei am Südstein und im viktorianischen Stil. Des weiteren führte uns der Spaziergang durch den Botanischen Garten mit tollen blühenden Pflanzen, besonders wenn man überlegt, dass wir ja im Winter hier sind. Wie mag erst der Sommer aussehen.
Nach einem kleinen Lunch ruht Werner sich aus und ich bemühe mich, das Erlebte festzuhalten. Später wollen wir noch das „National Wine Center“ aufsuchen, wo Unterhaltung, Speisen und natürlich auch Wein angeboten werden.
Soweit bis hier und ich werde morgen über weitere Erlebnisse berichten.
Herzliche Grüße von
Werner und Gisbert


08.08.2012 :: Abschied von Adelaide
Guten Morgen,
nach einem weiteren tag in der kebendigen, sauberen und ordentlichen Stadt Adelaide wo wir unsgestern der bildenden Kunst widmeten, werden wir geute in den Zug „Gahn“ steigen und 24 Stunden in die Landesmitte reisen. Wir sind sehr gespannt, was uns dort erwartet. Wir werden auf jeden Fall viel Zeit zum Ausruhen haben. Es ist aber auch eine gute Bar an Bord, wie wir hörten. Auf edie Nacht im schaukelnden Abteil sind wir gespannt.
Einen Bericht über diesen Teil der Reise werden wir dann aus der Landesmitte geben.
Schöne grüße also von
Werner und Gisbert


13.08.2012 :: Grüße aus Mount Isa
Hallo zu Hause,
Adelaide haben wir nach 2 Tagen am 08.08. verlassen und den „Ghan“ bestiegen. Diese in 1929 eröffnete Bahnlinie verbindet Adelaide mit Darwin. Wir haben aber nur bis Alece Springs gebucht, was ca. 1500 Km und 24 Stunden entfernt im Landeszentrum liegt. Wir bezogen unsere separate Gold-Kabine mit Bad und Tiolette. Im Waggon befand sich noch eine kleine  Tee-Küche, wo man sich kostenlose Erfrischungen holen konnte. Wir haben aber lieber die Salon-Bar besucht und bei gutem Wein tollen Panoramablick genossen. Von hier aus wurden wir dann auch jeweils zu den Mahlzeiten ins „Royal Adelaide Restaurant“ gebeten. Die ,drei hängigen Menüs waren sehr lecker und auch toll hergerichtet.
 Während der Mahlzeiten hatten wir jeweils neue Tischnachbarn, mit denen wir plauderten, was das Englisch so hergab. Die Nacht war zwar etwas ruckelig im Bett, man gewöhnte sich aber jedoch daran. Das Publikum bestand hauptsächlich aus älteren Herrschaften, wie auch wir sind und es roch etwas nach Geld. Die Reise mit dem Gahn ist für Leute nicht nur eine Verbindung von Start und Ziel, sondern auch eine Institution, die man im Leben mal gemacht haben sollte.
Am 09.08. kamen wir gegen 14:00 Uhr in Alice Springs an und waren sehr erstaunt, was sich alles so seit 15 Jahren verändert hat. Das Wetter war sonnig und 25 °C warm, aber die Winde brachten etwas Kühle.
Am 10.08. wurden wir dann zu unserer Stadtrundfahrt abgeholt. Wir besichten die RFDS Royal Flying Doctor Service, der 1927 gegründet wurde und bei uns ja auch durch die frühere Fernsehsendung bekannt ist. Durch die vielen über das Land verteilten Stützpunkte sind die kranken innerhalb on 2 Stunden erreichbar. Es geht nicht nur um Unfall- oder Schwerkranke. Nein, die Ärzte führen in den entlegenen Orten auch Sprechstunden durch.
Es ging weiter zur School of Air, die seit 1951 über die Kinder auf den  entfernten Farmen und in den Aboriginal- Siedlungen unterrichtet. Es ist das größte Klassenzimmer der Welt. Kinder ab 4,5 Jahren werden von heute per Internet Webcam verbundenen Lehrer unterrichtet. Wir konnten eine Lehrerin beim Unterricht beobachten. Auch wurde uns in einem Film die wichtige Arbeit der Schuleinrichtung erläutert. 2 mal im Jahr kommen die Kinder mit den Lehrern zusammen, so erhalten die bis dahin nun stimmlich bekannten Kameraden auch ein Gesicht. Auch haben die Kinder pro Woche jeweils 2 mal die Möglichkeit mit den Lehrern persönlich zu telefonieren um ggf. persönliche Probleme zu besprechen. 
Wir erkundeten dann das Freilichtmuseum der historischen Telegrafenstation die 1871 eingerichtet wurde. Diese ist auch die Keimzelle der Stadt Alice Springs. So konnte per Funk über Alice Springs, Tannet Creek, Darwin und Indonesien die Telegrafenverbindung hergestellt werden. In den heute restaurierten Gebäuden konnten wir sehen, wie diese Pioniere hier einst gelebt haben.
Dann ging es zum Anzak Hill, einem Hügel am rande mit dem entsprechenden Denkmal für die gefallenen Soldaten. Man glaubt ja nicht, in welche Kriege Australien durch die englische Krone gezogen wurde. Z.B. 1. und 2.Weltkrieg, Korea, Vietmam, Borneo und Japan.
Den Abschluss rundete ein Beusch im Reptilien-Center ab. Etwas einfach, da sind wir mit unserem Aqua-Zoo in Düsseldorf doch sehr verwöhnt.
Anschließend gingen wir zwei dann mal in einen typischen PUB. Das ist ein Publikums-Zentrum bestehend aus Kneipe, Restaurant, Ruheräume, Automatenraum und Zockerbude, aber alles räumlich getrennt. Wir haben uns in der Kneipe ein Bier gegönnt. Natürlich wurde ringsumher gewettet und Lose verkauft. Diese wurden per Glücksrad ausgespielt.
Unsere Tischnachbarin hatte einen so guten Tag und riesig abgeräumt. Da hat sie uns als sympathische Gäste doch gleich mit 2 Geschenken aus den Gewinnen bedacht und auch eine Lokalrunde gegeben. Wir haben Sie dann im Glückwunschrausch bildlich festgehalten und erfahren, dass sie gebürtig aus Schweden war. Der Name war Jane. Leider mussten wir eine Einladung zum Snooker mit Ihr ablehnen, da unser Dinner Termin rief. Ein tolles Erlebnis am Ende des Aufenthalts.
Am 11.08. übernehmen wir dann den 2. Leihwagen, einen „Toyota Kluger 6 Zyl.“. Unser Tom Tom von Tim führte uns dann über den Stuart Highway in das ca. 550 Km entfernte Tennant Creek NT. Es gab nur weniger Siedlungen am Rande der Strecke, hier darf man aus Auftanken nicht vergessen.
Kurz vor dem Ziel trafen wir dann auf die „Devils Marbles“, die Murmeln des Teufels. Von der Natur aufgeschichtete Kugelnfelsen auf flachem Land. Hintergrund ist die vulkanische Erde, die durch die Erosion und dem ständigen Wind vom Sand befreit wurden. Tolle Fotos waren da angesagt.
Wir haben dann unser doch einfaches Hotel bezogen und die Stadt erkundet, die ja nur aus einer Straße bestand. Auf dem Weg zum Abendessen bei einem Chinesen waren auf der dunklen Straße lediglich Aboriginals unterwegs, weshalb wir uns dann nach dem Essen auch schnell wieder ins Hotel verzogen. Unheimlich, aber in keiner Weise gefährlich.
Am 12.08. mussten wir früh aufstehen, denn eine Strecke von 660 Km lag vor uns. Es ging nach Mount Isa in Queensland. Eine sehr große Stadt mit einer Ausdehnung von 40.977 Qkm, eine Fläche so groß wie die Schweiz.
Hier gibt es große Farmen für Viehzucht und besonders große Minen, die den Hauptumsatz bringen. Es wird Silber, Zink und Kupfer gefördert.
Auf der Strecke hab es nicht viel zu sehen. Da hat uns besonders ein einzelner einsamer Radfahrer mit seinem vielen Gepäck verwundert. Trotz Bergauffahrt machte er zwar einen angestrengten, aber glücklichen Eindruck. Wir wollten aber nicht mit Ihm tauschen.
Neben verschiedenen Tierleichen am Wegesrand fielen uns besonders viele Raubvögel am Himmel auf, aber der Tisch war ja auch gut gedeckt. Dazu kamen wir in ein Buschfeuergebiet, wo das Feuer bis zur Straße reichte. Das Kleinvieh war da wohl auf der Flucht und Vögel stürzten sich auf die armen Tiere.
Werner war so in seinem Fotorausch, wie ein Katastrophen Paparazzi. Er hat sogar die Straße verlassen, um näher am Feuer zu sein, was die Fotos beweisen.
Bei der Weiterfahrt sahen wir dann noch lange im Rückspiegel die großen Rauchwolken. Dieses Feuer endete ca. 75 Km vor Mount  Isa und der Wind ging nicht in Richtung Stadt. Daher war auch keine Feuerwehr im Einsatz.
Wir bezogen unser Hotel und werden morgen dann die Weiterreise antreten.
Herzliche Grüße aus dem warmen Queensland von
Werner und Gisbert


19.08.2012 :: Zwischenbericht aus Cairns
Hallo nach Hause,
in Mount Isa haben wir unser Hotel bezogen und sahen von unserem Zimmer direkt den großen Minenbetrieb, von dem die Stadt hauptsächlich lebt. Vom Ruhrgebiet kennen wir ja genug Zechen, aber die Dimensionen sind auch hier etwas gewaltiger. Vor allen Dingen die riesigen Löcher, denn es geht ja um Tageabbau.
Dann sahen wir uns gleich mal in der Stadt um.
Leider kamen wir am Sonntag an und es waren nicht alle Geschäfte oder Restaurants geöffnet. Wir schlenderten über die Brücke des großen Flusses, der aber leider kein Wasser führte. Hier kann nur selten Wasser vorhanden sein, denn Sträucher und Gras gedeihen toll im Flussbett. Das Wochenende war dann auch der Grund, dass die Straßen sehr leer waren. So gingen wir am Abend in den Pub zum Essen und beobachteten dort den regen Betrieb. Leider kamen wir ein Wochenende zu spät, denn Mount Isa ist die Hauptstadt des australischen „Rodeos“, da hätten wir sicherlich interessante Erfahrungen machen können.
Wir besuchten auch wieder einen Club, der den Mitgliedern Unterhaltung, Speisen und Getränke zu sehr zivilen bietet. Hierzu wurden wir für diesen Tag sogar eingetragene Mitglieder. Es ist erstaunlich, wie sich die Männer beim Billard und an der Bar vergnügen, wogegen sich die Frauen mit den Kindern in anderen Räumen beschäftigen.
Am 14.08. ging es dann 570 Km weiter nach Karumba Point, einem kleinen Seeort, wo wir uns am Strand einen tollen Sonnenuntergang gönnten.
Zum Abend ließen wir uns dann mit köstlichen Fisch verwöhnen, bevor es dann am 15.08. wieder 400 Km weiter zu den Undara Lava Tubs ging, nahe dem Ort Mount Suprise.
An den Höhlen gibt es kein Hotel. Hier wurde mit nostalgischen undausrangierten Schlafwagen eine Wagenburg ohne Schienen aufgebaut. So bezogen wir hier ein Abteil für uns, aber Bad und Dusche waren in einem seperaten Wagen untergebracht. In der Nacht vermissten wir die Fahrgeräusche vom „Ghan“. Dafür gab es aber die diversen Schnarchgeräusche von den Nachbarn zu hören. War schon etwas ganz spizielles.
Am nächsten Morgen ging es dann die letzten 300 Km nach Cairns, zur großen Familien-Fete. Freitag und Samstag kamen die Gäste aus allen Teilen des Landes an. So werden wir heute am Sonntag eine Party mit 35 Leuten feiern. Am Mittwoch geht es dann weiter mit dem Flieger weiter nach Sydney, wo wir uns etwas ausruhen wollen. Vom Twilight Flight über Sydney, dem Opern und Konzertbesuch werden wir dann noch berichten, nevor es dann am 28.08. zum Rückflug geht.
Einen schönen Sonntag wünschen Euch
Werner und Gisbert


25.08.2012 :: Grüße aus Sydney
Hallo zusammen,
nach dem wir uns von den Geburtstags Feierlichkeiten erholt hatten, begann die Abreise der einzelenen Gäste nach Perth, Brisbane, Sydney und Papua Neu Guinea. Wir selbst flogen am 22.08. nach Sydney, wo wir nach 3 Stunden Flug landeten. Am Flughafen kauften wir gleich ein Wochenticket für alle Verkehrsmittel in Sydney und fuhren dann gleich mit dem Flughafen Express zum Hotel. Unsere Travelodge Wynyard liegt sehr verkehrsgünstig.
Wynyard hat eine Zug, -S- und Bus-Station. Aus unserem Fenster schauen wir zur linken Seite in Richtung auf den Hafen, wo die Fähren abfahren (Circular Quay) und rechts zum Sydney Tower. Alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig zu erreichen, oder wir benutzen kurz unsere Netzkarte. Wir machten gleich am Abend einen Abstecher zum Hafen und dann im“Löwenbräu“, bei Albert Müller zu Abend. Am 23.08. führen wir mit der Fähre nach Darling Harbour, eine Touristenattraktion.
Von dort ging es dann zum Fischmarkt, wo wir in den Hallen die Händler beobachten konnten. In den angeschlossenen lokalen war der Fisch dann auch anzuschauen und preiswerte Probiermenüs wurden angeboten. So war der lunch gegessen. Auf Anraten sind wir im lokal geblieben, da man sich draußen der diebischen Möwen kaum wehren kann.
Am Nachmittag besichtigten wir den „Hyde Park“ und die gegenüberliegende „St. Mary Cathedrale“. Die größte Kirche Sydneys, ca. wie der Kölner Dom, nur nicht so alt.
Als wir die Kirche wieder verließen, goss es in Strömen, wie aus Eimern. Da konnten wir nur schnell in ein Taxi springen und ab ins Hotel.
Am 24.08. gingen wir dann mal zur Oxford Street, wo wir früher einmal gewohnt hatten. Da hat sich vieles verändert. Leere Restaurants und Boutiquen, ähnlich wie auch bei uns.
Am Nachmittag ging es dann zum „Twilight Flight“ mit dem Hubschrauber über Sydney. Ein tolles Erlebnis, zumal wir alleine in der Maschine mit unserer Pilotin waren. Viele Bilder haben wir geschossen und vom Veranstalter erhielten wir eine DVD mit uns und dem Rundflug, den wir somit dann auch noch zu Hause nachvollziehen können.
Vom Flugplatz ging es direkt zur Oper. Die Zeit war so knapp, dass wir uns nicht einmal mehr umziehen konnten. Also mit Jeans und kariertem Hemd in das Musical „South Pacivic“. Eine original Produktion vom Broadway aber mit hiesigen Künstlern. Toll gemacht und sehr lebendig. Zum Glück gibt es hier ja ein Happyend. Für uns war das Stück neu und unser eigener Aufzug machte es zur berühmten Premiere. Heute, am 25.08. machten wir eine längere Fähren Tour nach Manly, dem berühmten Standort, wo wir erst einmal den Aldi besuchten. Spaziergang am Strand und wieder eine geruhsame Fahrt mit der Fähre zurück.
Nach dem Mittagessen gibt es etwas Ruhe und zum Abend wieder in die Oper. Heute sind wir im Brahms Konzert Nr.2 „romantische Symphonie“.
Davon werden wir dann in unserem Abschlussbericht erzählen.
Schöne Grüße aus dem ca. 25°C warmen Sydney von
Werner und Gisbert


27.08.2012 :: Grüße aus Sydney II
Hallo nach Hause,
28.08. heute möchten wir von unserem Konzert in der Sydney Philharmonie berichten. Zunächst gab es zwei kleine Orchesterstücke von Debussy. Dann wurden wir Zeuge einer Weltpremiere, das 2. Klavierkonzert von Carl Vine geb. 1954, gespielt vom Sydney Philharmonieorchester und Preis Lane am Klavier. Obwohl der Komponist noch lebt und auch anwesend war, gab es ein harmonisches Stück mit starken Momenten und gewaltigen Tönen. Das Publikum war begeistert, wie wir auch. Ob man die Premiere extra auf den tag unserer Anwesenheit gelegt hat, war nicht zu erfahren. Nach der Pause dann Johannes Brahms 2. Symphonie, die sogen.
„Romantische Symphonie“. Einfach toll!!!
Am Sonntag 26.08. fuhren wir dann mit dem Bus nach Bondy Beach und waren doch sehr verwundert, dass trotz des Winters und nur 24°C Luft und 18 °C Wassertemperatur so viele Menschen im Wasser waren. Es ist wahr, Sydney ist sportlich und wasserhungrig. Nach dem Lunch fuhren wir dann nach „Kings Cross2 einem Stadtteil, in dem wir 1990 als erstes wohnten. Unser Hotel haben wir nicht mehr gefunden, auch  das Frühstücksrestaurant war wegen umbau geschlossen. Der gesamte Stadtteil wurde aufgewertet,  zählt aber immer noch zur „Vergnügungsmeile“!
Wir sind dann weiter zum Circular Quai gefahren und gönnten uns Kaffee und Kuchen, wobei wir die Schiffe schön beobachten konnten. Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel sind wir dann in die „Rocks“ gegangen und haben dort zu Abend gegessen.
Heute, am 27.08. war unser letzter tag in Sydney. Haben schon morgigen Rückflug bestätigt und werden um 15:45 Uhr abgeholt.
Sind dann aber auch Heute noch ausgiebig im Botanischen Garten spaziert und bewunderten die Natur und die tolle Aussicht über Häfen.
Zum Mittag sind wir dann zum Sydney Tower gegangen, um uns aus 370 Meter Höhe von der Stadt zu verabschieden. Das tolle Sonnenlicht brachte auch wieder einige Fotos ein.
Morgen werden wir am Vormittag noch das Victorian Bulding besuchen und dort dann auch zu Mittag essen, denn dann droht ja der Abschied.
Damit möchten wir unserer Berichterstattung abschließen und werden uns von zu Hause wieder melden.
Wer weiß, was uns dort erwarten wird. Also, bis „die tage“!
Werner und Gisbert

Abschlusswort

31.08.2012
Es ist kaum zu glauben, aber doch wahr,
wir sind wieder zu Hause und wieder da.
Der Alltag beginnt, so ist es eben,
wir müssen uns neu einleben.
Auch die schönste Zeit geht einmal vorbei
Es waren tolle Wochen für uns zwei.
Die Eindrücke bezüglich der Weite des Landes sind enorm,
Größe bekommt eine neue Form.
Wir hoffen, Euch haben unsere berichte gefallen. Wenn nicht, gibt es ja zum Glück noch eine Löschtaste.
Vielen Dank für Eure Geduld und bis bald.
Werner und Gisbert

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