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Namibia - Land & Leute

Für Ihre nächste Rundreise in 2017:
Die in Namibia vorhandene Namib ist eine der ältesten Wüste der Welt. Dieses überwältigende Land ist zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland und bekannt für seine schönen, verschiedenen Landschaften: die sich ständig bewegenden Dünen, die flachen Savannen, die sandigen Trockenflussbetten in der Wüstenregion, das hohe Plateau und die flache Etoshapfanne, welche einer der prächtigsten Wildparks ist.

In der Hauptstadt Windhoek besuchen Sie unter anderem die Christuskirche, sehen das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes und fahren über die „Prachtstraße", die Independence Avenue. Frühes Aufstehen ist angesagt, wenn Sie zum Sonnenaufgang am Eingangstor zum Namib Naukluft Park sein wollen, um zu den Dünen des Sossusvlei zu fahren. Es ist eine von Namibsand-Dünen umschlossene Salz-Ton-Pfanne. Die bis zu 380 Meter hohen Dünen sind die höchsten der Welt. Selbst in der Trockenzeit hat man hier eine gute Chance, Oryx-Antilopen, Springböcke und Strauße zu beobachten.

Danach geht es zum Sesriem Canyon. Das Gebiet am Swakop-Flusstal, die Mondlandschaft, ist vor Millionen von Jahren entstanden. Swakopmund ist geprägt von Kolonialbauten, kleinen Geschäften und Cafes. Bei einem Rundgang sehen Sie auch diese Namibia-Sehenswürdigkeiten. Die Lagunen um Walvis Bay sind das größte geschützte Flachwassergebiet an der Westküste. Der Vogelreichtum lässt die Herzen - nicht nur von Ornithccgen - höher schlagen. Hier unternehmen Sie eine Bootsfahrt, sehen viele Vogelarten. Delfine und Robben.

Das Damaraiand ist ein Gebiet mit Kontrasten: Gebirge, Grasland und Steppe. Sie besuchen das „Lebende Museum" der Damara bei Twyfelfontein. Mit über 2500 Felsgravuren und -matereien ist das Tal der bedeutendste Fundort. Sie besichtigen die „Orgelpfeifen" und den „Verbrannten Berg" und lassen sich natürlich auch nicht den Etosha Nationalpark entgehen.

TIERE BEOBACHTEN IN NAMIBIA

Zu den einzigartigen Erlebnissen zählen die Touren auf den Spuren der Nashörner und der weltweit letzten Exemplare der afrikanischen Wildhunde. Der Chobe National Park gilt vielen als einer der besten afrikanischen Parks zur Beobachtung von Tieren. Gut zugänglich und mit einer großen Artenvielfalt, z.B. mit großen Elefantenherden.

Der Etosha National Park ist ein weiteres gut zugängliches Ziel mit einer unglaublichen Menge an Tieren, die sich gut sichtbar an Wasserlöchern versammeln.

Das Okavango-Delta ist eines der weltweit größten im Binnenland gelegenen Flussdeltas. Das Wasser kommt und geht und schafft Lebensraum für unzählige Tiere.

Der Makgadikgadl Pans National Park ist das größte Gebiet von Salzpfannen auf der Welt.

Und im Nxai-Pan-Nationalpark kann man wunderbar Geparden beobachten.

SPORT UND AKTIVITÄTEN

Die Auswahl an Aktivitäten, die in Namibia angeboten werden, ist sehr groß. Tierbeobachtungen stehen bei vielen Namibiareisenden sicherlich ganz oben auf der Wunschliste - dafür bietet sich natürlich der Etosha Park an, aber auch viele Lodges und Gästefarmen.

Die Aktivitäten, die von Lodges und Gästefarmen offeriert werden, sind entweder im Übernachtungspreis eingeschlossen oder separat zu zahlen. Üblich sind zwei Arten von Rundfahrten: Bei den Game Drives (am ehesten mit „Wildbeobachtungsfahrten" zu übersetzen) gilt es, große und kleine Tiere zu entdecken. Bei den Scenic Drives (Fahrt auf landschaftlich schöner Strecke) lässt man sich von der Landschaft verzaubern.

Es lohnt sich, rechtzeitig bei den Unterkünften anzukommen, um an den Rundfahrten teilnehmen zu können. In der namibischen Winterzeit beginnen diese meist um 15 Uhr, im Sommer um 16 Uhr. Auf einigen Lodges werden geführte Wanderungen unternommen, bei denen man vieles über die kleinen und großen Dinge im Busch erfährt (guided nature walks).

Im gesamten südlichen Afrika gilt Namibia als Top-Ziel für Adrenalinjunkies. Hier springt man aus dem Flugzeug und schwebt zur Erde, man stürzt sich von hohen Sanddünen in die Tiefe, surft in der Brandung der Atlantikküste oder reitet auf dem Rücken eines Kamels der untergehenden Wüstensonne entgegen. Jeder findet hier etwas, das den Aufenthalt in diesem Land unvergesslich macht. 

TRANSPORT UND GPS

Das beste Fortbewegungsmittel für Individualreisende in Namibia ist der Mietwagen. Damit kommt man nahezu überall hin, nur für manche Gegenden ist ein Geländewagen erforderlich.

Mitunter sind viele Kilometer und lange Fahrzeiten in Kauf zu nehmen, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, da Namibia ein sehr großes Land ist und zu weiten Teilen aus Wüste besteht.

Von einem Netz öffentlicher Verkehrsmittel kann in Namibia nicht gesprochen werden.

Nur auf den Hauptrouten der einheimischen Bevölkerung werden öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Somit können nur wenige Strecken per Bus und Bahn zurückgelegt werden. Sich ausschließlich dieser Verkehrsmittel zu bedienen, würde das Erlebnis Namibia stark einschränken.

Taxis gibt es nur in den größeren Städten. Viele Taxis sind ausschließlich für spezielle Routen zugelassen, fungieren also eher als öffentliches Verkehrsmittel. Auf diesen Strecken (in Windhoek ist dies vor allem vom Zentrum nach Katutura und zurück) kostet die Fahrt im Taxi genauso viel wie im Bus. Einige Taxis haben die Genehmigung, überall zu fahren.

Wer mit GPS nach Namibia reist, dem sei die Digitale Straßenkarte Namibia 2017 mit Nachbarregionen In Botswana und Südafrika empfohlen.

STÄMME IN NAMIBIA

Für Europäer mag es heule diskriminierend scheinen, wenn im Zusammenhang mit afrikanischen Volksgruppen oftmals von „Stämmen" die Rede ist. Diese Bezeichnung ist jedoch für die Gesellschaftsstrukturen Namibias und ganz Afrikas durchaus sinnvoll.

Ein Stamm im engeren Sinne ist eine ethnische Gemeinschaft, die ein institutionalisiertes Führungsorgan besitzt-ob dies nun eine einzelne Person (meist ein Häuptling) und/oder ein ganzes Gremium (ein Stammesrat) ist Somit unterscheiden sich die eigentlichen Stämme von anderen, eher „lose" organisierten Gemeinschaften (etwa den früheren Damara), die kein derartiges Führungsorgan besitzen und im folgenden allgemeiner als „Gruppe" oder „Gemeinschaft" bezeichnet werden.

Die Strukturen der Stämme und Gruppen sind meist in der Vergangenheitsform beschrieben, da sich viele der Traditionen nicht bis heute fortsetzen konnten.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Traditionen und Stammesgefüge komplett aufgelöst sind, einiges hat sich bis heute halten können.

WINDHOEK IST NAMIBIAS HAUPTSTADT

Windhoek ist Namibias Wirtschafts- und Kulturzentrum sowie die einzige Universitätsstadt im Land. Die größte Stadt im Namibias ist von Bergen umgeben. Sie liegt nahezu 1700 Meter hoch, zwischen den Eros-Bergen im Nordosten, dem Khomas-Hochland im Westen und den Auas-Bergen im Süden.

Namibia wirkt für Reisende wie eine verschlafene deutsche Kleinstadt. Jedoch war der eigentliche «Entdecker» kein Deutscher, sondern der Orlam-Nama- Häuptling Jan Jonker Afrikaner. Er zog vom südafrikanischen Kapland nach Norden, um seine Leute vor den sich immer weiter ausbreitenden weißen Siedlern zu verteidigen.

Im Jahre 1849 traf er auf ein Gebiet, in dem viele heiße Quellen entsprangen. So wie die Weißen ihn selbst vertrieben, so verdrängte er die an dieser Stelle siedelnden Herero.

Zur Erinnerung an seine alte Heimat, den Winterbergen bei Tulbagh in Südafrika, nannte er die Siedlung Winterhoek.

LANDWIRTSCHAFT

Die Landwirtschaft ist die zweit-wichtigste Wirtschaftsbranche in Namibia. Obwohl dieser Sektor nur etwa 8-9 % zum Bruttoinlandsprodukt und 15 % zum Export beiträgt, sind 70 % der Bevölkerung direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig.

Erst im November 2002 wurden gesetzlich festgeschriebene Mindestlöhne für Farmarbeiter von N$2,20 pro Stunde bzw. N$429 im Monat eingeführt. 2009 wurde dieser gesetzliche Mindestlohn auf N$2,87 pro Stunde bzw.N$494 im Monat angehoben.

Für den auf der Farm lebenden Arbeiter und seine Familie müssen Unterkunft, sanitäre Anlagen und ein Wasseranschluss gestellt werden. Entweder müssen Viehhaltung und Ackerbau zur Selbstversorgung ermöglicht werden oder aber ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt oder aber ein Aufschlag von N$300 pro Monat gezahlt werden.

Im Durchschnitt verdienen Farmarbeiter heute monatlich N$1000.

Etwa 12,65 Mio. ha der gesamten Landfläche von 82,3 Mio. ha sind nicht landwirtschaftlich nutzbar. Solche Gebiete sind meist Naturschutzgebiete oder unwirtliche Gegenden.

Nehmen Sie einfach direkt Kontakt auf:
Tel: 02408 - 2048

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