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Fish River Canyon & Lüderitz

Selbstfahrerreise vom 06.04.2017 bis 23.04.2017

Hallo Frau Düdder, 

nachdem ich durch den Newsletter auf den neuen Afrika-Katalog aufmerksam gemacht wurde und mir diesen auch gleich habe schicken lassen (hierfür erstmal vielen Dank), ist mir eingefallen, dass ich mich nach unserer Reise im vergangenen April gar nicht mehr gemeldet hatte. Das ist mir wohl durchgerutscht, da wir nach der Rückkehr gleich wieder in unser Arbeitsleben eingetaucht sind.

Ich hoffe, unsere Erfahrungen sind auch mit sechs Monaten Verzögerung noch interessant für Sie!?

Deshalb nun doch noch eine kurze Zusammenfassung unserer Selbstfahrerreise vom 06. – 23.April 2017

Der Flug mit Air Namibia startete pünktlich in FRA und wir landeten noch vor der geplanten Ankunftszeit in Windhoek.

Unser Transfer zur Lodge war schon da und so waren wir sehr zeitig auf der River Crossing Lodge, wo wir anschließend lecker gefrühstückt hatten und uns einen Tag akklimatisieren konnten.

Am nächsten Tag wurde uns der Mietwagen wie geplant an der Lodge übergeben und ich wurde sehr gut auf das Fahrzeug eingewiesen.

Die Fahrt zur Bagatelle Kalahari Game Ranch war problemlos und hier hat es uns sehr gut gefallen (heute noch die Lieblings-Unterkunft meiner Tochter) und wir waren froh, dass wir hier eine zusätzliche Übernachtung eingeplant hatten. Ein tolles Chalet, eine sehr schöne Landschaft und absolut feine und persönliche Aktivitäten der Lodge. 

Fish River Canyon

Auf der längsten Tagesetappe in Richtung Fish River Canyon machten wir dann die Erfahrung, dass nicht jede Tankstelle, die in der Karte eingezeichnet oder in unserem Reiseführer vermerkt war, auch noch da ist; so, dass wir einen kleinen Umweg fahren mussten. Die Lodge selbst beeindruckte mit der gesamten Bauweise und der einmaligen Lage. Der Blick von der Terrasse oder aus dem Bett in den Canyon war sagenhaft.

Lüderitz erreichten wir tags darauf mittags und konnten uns das Städtchen in aller Ruhe ansehen. Am zweiten Tag starteten wir früh im Nebel mit der Katamaran-Tour, die mit gerade einmal 7 oder 8 Gästen stattfand. So war auch diese Tour sehr privat und persönlich und vor allem hat sie viel Spaß gemacht. Nach der Rückkehr ging es direkt zu Kolmannskuppe, wo wir pünktlich zu einer Führung eintrafen. Hier war es sehr beeindrucken und ein ganz spezielles Flair lag noch über und in den Gebäuden.

Unsere beiden Abendessen in Lüderitz nahmen wir direkt im Nest-Hotel ein, wo es die besten Meeresfrüchte und den besten Fisch gab. Ein Genuss! 

Alltag in Namibia

Auf dem Weg Richtung Sossusvlei übernachteten wir auf der Namtib Gästefarm, wo wir sehr interessante Gespräche mit den Besitzern hatten und einiges über deren Alltag erfahren konnten. Auch hier haben wir uns die kurze Zeit sehr wohl gefühlt.

Das Desert Camp war genau nach meinem Geschmack, auch wenn die erste Nacht sehr windig und dadurch unruhig war. Aber wir hatte ja noch die Ohrstöpsel, die wir in der Fish River Lodge erhalten hatten, und so konnten wir die Windgeräusche ganz gut ausblenden. Nach dem ersten Abendessen in der Haupt-Lodge, hatten wir uns entschieden auch am zweiten Abend dort zu essen, es war einfach zu lecker…

Der Ausflug zu den Dünen hat uns allen gut gefallen und nachdem meine Tochter und ich erfolgreich die Düne 45 erklommen hatten, auch alles abverlangt.

Swakopmund

Schließlich erreichten wir das wohlbekannte Swakopmund, schön wie 2015, und waren von dem King- (oder Queen-) Zimmer begeistert, welches wir in der Villa Margaritha beziehen konnten. Da war es auch zu verschmerzen, dass uns die Willkommensgetränke später auf die Rechnung gesetzt wurden.

Die Living Desert Tour war sehr kurzweilig und nicht weniger interessant, hier hätten wir noch länger mit Tommy durch die Wüste ziehen und seinen Geschichten und Ausschweifungen lauschen können.

Schon auf dem Weg, bzw. den letzten Kilometern vor Erindi sahen wir vom Auto aus Affen, kleine Antilopen, eine Leoparden-Schildkröte und eine schwarze Mamba am Wegesrand. Zu Beginn unserer Reise hätten wir vielleicht das ein oder andere Tier übersehen, aber inzwischen hatten wir schon ein Auge dafür. ???? Erindi war klasse und die täglichen Game Drives waren herrlich. Dass sich meine Tochter zu jeder Frühpirsch aus dem Bett bewegte, ist ein eindeutiges Zeichen dafür. Sie wollte nichts verpassen. Erindi selbst war noch sehr gut bewachsen und es regnete auch während unseres Aufenthalts. So war es für die Pirschfahrten vielleicht etwas unpraktisch, aber landschaftlich wunderbar. Die Regenzeit dauerte hier diesmal etwas länger, wie uns die Ranger erzählten. Welch Kontrast zur Namtib Gästefarm, wo es seit 5 Jahren nicht geregnet hat.

Zum Abschluss ging es zur Okambara Elephant Lodge, was sich zu einem aufregenden Urlaubsende entwickelte. Auch hier regnete es und die Pisten Richtung Lodge waren überschwemmt und sehr matschig, so dass es trotz läppischer 30 Stundenkilometer zu einem Ausflug in den Straßengraben kam. Wir konnten aber aus eigener Kraft wieder auf die „Straße“ zurückgelangen und erreichten irgendwann und irgendwie die Unterkunft. Zwischenzeitlich hatten wir schon überlegt unseren Kontakt in Windhoek anzurufen und uns auf die River Crossing Lodge umbuchen zu lassen, mit Hilfe eines vorbeifahrenden Lodge-Mitarbeiters konnten wir aber die letzten 8 km zurücklegen. Anderen Urlaubern erging es nicht ganz so gut, diese kamen alleine nicht mehr weiter und blieben stecken. Nach der letzten Nacht ging es dann mittags Richtung Flughafen. Da es nachts nicht mehr geregnet hatte und die Schotterpisten etwas abtrocknen konnten, kamen wir relativ souverän bis zur Asphaltstraße und dann problemlos zum Flughafen.

Auch der Rückflug war pünktlich, so dass wir wie geplant unseren Urlaub beenden konnten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung bei der Reiseplanung und Ihre Vorschläge und Anregung

Unvergessener Urlaub

Wir haben einen sehr schönen und unvergessenen Urlaub erlebt. Auch wenn es schon ein halbes Jahr her ist, sind die Erinnerungen noch frisch und präsent.

Natürlich ist nach dem Urlaub, vor dem Urlaub und durch den aktuellen Katalog haben wir schon so manche Ideen im Kopf (Kenia + Diani Beach, Tansania + Zansibar oder doch wieder Namibia), da müssen wir uns zu Hause aber noch einig werden. Da ich intern die Abteilung wechsle, kann ich mich zudem erst zum Jahreswechsel mit meinen neuen Kollegen bzgl. der Urlaubsplanung abstimmen und schauen, wann ich mir frei nehmen kann. Uns schwebt aber vor, wenn Afrika und Safari, dann in den Sommerferien. Finanziell war Namibia 2017 schon am Limit, weshalb ich fast vermute, dass aus diesem Grund z. B. Tansania schon mal wegfallen würde; aber dann wird die Auswahl wiederum kleiner und überschaubarer.

Sollten Sie aber vorab schon eine Idee oder Anregung für uns haben oder eine Anmerkung, was auf alle Fälle zu berücksichtigen ist, können Sie uns das sehr gerne mitteilen. ???? 

Viele liebe Grüße aus Ludwigshafen, 25.10.2017

Familie G. aus Ludwigshafen

 
 
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