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Höhepunkte Namibias

30. März bis 27. April 2018 
Frau Eliane P. aus der Schweiz

Guten Tag liebe Frau Düdder,

Leider vorbei – die Reise durch mein Traumland Namibia.

Auf unserer achten Reise haben wir auf weiten Teilen ein neues Land kennengelernt. Mitte und Norden haben im März ausgiebig Regen erhalten, Namibia war grün, wir haben mehr Blumen als Tiere gesehen. 
Die Tiere im Etosha waren wohlgenährt und hatten auch Energie zum Kämpfen, Spielen und waren viel lebhafter als in Zeiten von Trockenheit und einem knappen Nahrungsangebot.

Es war ein grosse Freude, das so zu erleben.

Die Reise mit unseren Kollegen haben wir als sehr entspannt erlebt. Beide waren an Land, Fauna, Flora und Menschen sehr interessiert.

Hier noch ein Feedback zu den einzelnen Angeboten: 
Europcar: Autoübernahme und –Rückgabe professionell und unkompliziert, eine Auto war neu, das andere mit knapp 7000 km. Der Renault Duster für unsere Strecke perfekt geeignet, komfortabel, verstaubt wenig im Innenraum, sehr grosser Kofferraum.

Auas Lodge: einfache Lodge, kurze Fahrdistanz zum Flughafen, ideal für die erste oder letzte Nacht.

Red Dunes Lodge: die neuen Chalet sehr grosszügig, sauber, gepflegt – Timo das halbzahme Erdmännchen der absolute Star. 
Leider hatten wir hier eine Unregelmässigkeit mit unserer Buchung: obwohl wir eine Bestätigung für die Übernachtung in den Dünen in der zweiten Nacht hatten, waren wir von der Lodge für die dritte Nacht im Dünencamp gebucht. Die dritte Nacht war die Lodge komplett ausgebucht, ein Wechsel nicht möglich. So waren wir dann zwei Nächte im Dünencamp, wurden am dritten Tag früh im Camp abgeholt, zurück auf die Lodge, Frühstück und dann die lange Fahrt von mehr als 500 km nach Klein Aus. 
Sicher suboptimal – laut Auskunft vom Manager der Lodge wurde das aber so von Tracks and Trails gebucht. Auf meine telefonische Nachfrage im Büro in Swakopmund konnte mir die Dame auch keine genauere Auskunft geben, helfen schon gar nicht. 
Die Trans Kalahari Wanderung ist okay, wir hatten einen sehr interessierten und angenehmen Führer. Landschaft hat man nach einer Stunde gesehen, dann wiederholt sie sich einfach nur. 
Die Zelt im Camp wurden durch kleine fest gemauerten Rundhütten ersetzt, schlafen bitte mit geschlossener Türe – das Naturerlebnis kommt so ein bisschen zu kurz. Und 2 Nächte in diesem Camp sicher nicht, dafür bietet es einfach zu wenig.

Eagles Nest: Die Lage einzigartig, viele Wandermöglichkeiten, die Häuschen mit allem Notwendigen eingerichtet – jederzeit wieder. (Die Reservation unserer Wunschhäuschen hat geklappt)

Kanaan: Die D707 landschaftlich eine Traumstrasse. Auf Kanaan waren wir die einzigen Gäste – hier fehlte die Herzlichkeit, die Lage ist okay, die Zelthäuschen klein, kein Kühlschrank, essen gepflegt, Sundownerfahrt bietet landschaftlich sehr wenig, der Fahrer erzählte von sich aus nicht, beantwortete nur Fragen. 
Die Fütterung der Geparden ein absoluter Reinfall – zwei Geparden in einem eingezäunten Gehege, diese können nicht ausgewildert werden, weil sie nicht selber jagen können. Sicher kein nachhaltiges Projekt – Naan Kuse eben. Preis-Leistung hat hier für uns sicher nicht gestimmt – weder bei den Aktivitäten noch für die Unterkunft.

Desert Quiver Camp: Für uns ein Top – sehr professionell – vom Einchecken bis zur Bestellung und Lieferung der Braaipakete. Nette Bar, schöne Poolanlage. Wir haben beide Abende selber gegrillt und die Ruhe im Camp genossen.

The Delight in Swakopund: Gondwana Qualität, super Lage, Stadtbesuch zu Fuss möglich, Autos in abgeschlossenem Innenhof, Zimmer grosszügig, (mit Kühlschrank und Nespressomaschine)super Bettenqualität, leckeres Frühstück. Durch die Grösse sicher etwas laut beim Frühstück.

Laramon tours: sehr grosser Katamaran, wenig Gäste, deshalb grosszügiges Platzangebot – uns hat‘s gefallen

Mowani Mountain Camp: grosszügige Unterkünfte, Aufenthaltsraum gepflegt und luxuriös, schöner Sundownerplatz, essen lecker mit aufmerksamen Service. Nur vier Personen auf dem Jeep bei der Fahrt zu den Wüstenelefanten. Die Elefanten haben wir gefunden, sicher ein Highlight unserer Reise. Der Fahrer hat sogar die Kaffeebox für uns auf einen Hügel geschleppt, damit wir die Dickhäute noch in Ruhe beobachten und dazu Kaffee trinken konnten. Überhaupt hatten wir hier einen sehr versierten Ranger, der die Tiere liebte und uns das auch vermittelte. 
Leider ist mir hier beim Absteigen vom Jeep vor der Lodge ein Missgeschick passiert – hab mir einen schweren Hexenschuss eingefangen. Konnte mich kaum noch bewegen. 
Was wir danach an Hilfsbereitschaft von anderen Gästen, Lodgemitarbeitern und dem Manager erlebt haben, ist unbeschreiblich. 
Von Medikamenten, warmen Bettflaschen, Eiswürfel im Stundentakt bis zur Umorganisation der Weiterreise, die Leute haben Alles gegeben.

An eine Weiterreise ins Desert Rhino Camp am nächsten Tag war nicht zu denken. So sind dann Heidi und Markus alleine gereist (zum Glück waren wir mit zwei Autos unterwegs). 
Wir sind dann nach Khorixas – hier hat ein Arzt am Montag jeweils Sprechstunde für Privatpatienten – und dann für zwei Nächte in die Damara Mopane Lodge. Alles flach, gepflasterte Wege, das Häuschen am nächsten zur Reception, sehr hohe und gute Betten – konnte mich richtig gut erholen. Auch hier zwar eine grosse Lodge, aber die Servicemitarbeiter sehr hilfsbereit, bemüht und aufmerksam – das Essen zwar Buffet – aber gut gekocht.

Auf Teerstrassen sind wir dann über Outjo-Kamanjab zum Galton Gate und dann noch 40 km Gravel ins Dolomite Camp. Auch hier Häuschen Nummer eins, am nächsten zur Reception. Die schlechte Kritik können wir nicht nachvollziehen – der Golfcart kam sofort, hat Gepäck und Gäste aufgeladen – einchecken sehr schnell. In den Häuschen hat alles funktioniert. Das essen einfach, Bedienung nett. Sicher war nicht jeder Wein auf der Karte verfügbar und die Liegen am Pool haben auch schon bessere Tage gesehen, aber insgesamt haben wir uns wohlgefühlt. Was ich bemängele ist, dass es keine Aussichtsplattform aufs Wasserloch hat.

Halali Family Chalet: schnelles einchecken, WIFI das funktioniert, grosszügige und saubere Poolanlage, Häuschen okay, halt abgewohnt, aber Alles funktioniert. Schade dass es nur eine Nasszone im Häuschen hat. Leider bieten die Läden im Park nur eine ungenügende Auswahl an Nahrungsmittel – hat grad mal gereicht für einen Grillabend in unserem Chalet. Am zweiten Abend haben wir im Restaurant gegessen – Fleisch wird nach Wunsch gegrillt – das Kudusteak war perfekt. Auch hier eine sehr nette und aufmerksame Bedienung – wir waren positiv überrascht.

Onguma Tented: ein Traum – für mich das perfekte Afrika. Zelte, Blick aufs Wasserloch, wir hatten an einem Abend neun Giraffen am Wasserloch, unser Servicemitarbeiter sehr aufmerksam, freundlich – genial. 
Leider war hier eine grosse Mückenplage – es war Alles grün. Sundowner Drive – lange haben wir die Löwen gesucht – leider nicht gefunden.

Kamabaku: sehr gepflegte Anlage mit vielen Blumen, grosszügige Zimmer, viele Sportmöglichkeiten – wir waren wandern, biken und Bogenschiessen. Mit Abstand das allerbeste Essen auf unserer Rundreise!!!! Ideale Lodge zum Ausspannen, ist anscheinend für Reiter ein Paradies und die beste Unterkunft in Namibia. Die Gäste bleiben hier meistens eine Woche bis 10 Tage.

Heinitzburg: wie gewohnt – leider hatten wir hier das Zimmer 6 – eine kleines Fenster auf der Rückseite direkt an den Felsen – kam wir vor wie in einer Grotte oder Höhle, Wechsel nicht möglich da ausgebucht. Das Essen bei Leo’s at the Castle ist lecker. Aber bei einem nächsten Mal würde ich nicht mehr hier absteigen.

Noch eine Randbemerkung zu den Flügen: bis jetzt sind wir ja immer mit Swiss nach Joburg und dann weiter nach Windhoek geflogen. Diesmal haben wir Qatar Airwys ausprobiert – und es wird bei dem einem Mal bleiben. Die Flugzeit ist doch einiges länger, umsteigen mitten in der Nacht, eigentlich während unserer Schlafenszeit – für solche Spiele sind wir zu alt und zu bequem.

Das war sie, meine etwas längere Zusammenfassung der Reise. 
Eine Bitte hätte ich noch – könnten Sie uns eine Preisbestätigung für das Desert Rhino Camp zustellen? Wir werden probieren, ob unsere Reiseversicherung wenigstens einen Teil der Kosten erstattet.

Ein paar Fotos werde ich nachreichen – hab grad noch Probleme mit der Kamera und schaffe es nicht, die Fotos auf den PC hochzuladen.

Ihnen ganz liebe Grüsse

Eliane P.

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