Preisrechner
Reisefinder

Namibia-Botswana Reise

Hallo Frau Düdder

Wir sind wieder zurück und es war auch dieses mal eine ganz tolle und wunderschöne Namibia-Reise und Botswana-Reise.

Das Auto bei Europcar zu mieten war ein Volltreffer, wir haben einen nagelneuen Ford Ranger erhalten und von der Übergabe bis zur Rückgabe verlief alles völlig unkompliziert, obwohl der Auto etwas gelitten hatte auf Grund der Routenwahl.

Auch bezgl. Verbrauch, fahren im Tiefsand und fahren durch Wasser (bis über die Motorhaube) ist dieses Modell wirklich empfehlenswert.

Kalt war es diesmal, so das wir Frans Indongo nur in der Sonne genießen konnten ansonsten war Pullover und Fleecejacke von Nöten.

In Okaukuejo war dann schon das erste Highlight viele Tiere am Wasserloch endlich haben wir mal Nashörner gesehen, Zimmer einwandfrei und das Personal an der Rezeption und im Restaurant sehr freundlich und hilfsbereit. Dolomite Camp und die Umgebung brachten noch eine Steigerung, Löwen am Morgen, Elefanten, Giraffen und unzählige Zebras da wollten wir schon gar nicht mehr weg.

In Opuwo haben wir uns das Treiben in der Stadt ausgiebig angesehen, waren allerdings etwas darüber entsetzt das junge schwarze gut gekleidete Afrikaner offensichtlich die Himbafrauen abkassierten, später erfuhren wir dann das dies nur zu deren Wohl geschieht und von kirchlichen Mitarbeitern durchgeführt wird um Alkoholmissbrauch vorzubeugen und den Umgang mit Bargeld besser zu regeln. Einen Besuch bei den Himbas haben wir trotzdem nicht mehr gemacht daran war uns die Lust vergangen.

Tja Opuwo Country Lodge hat ein tolles Hauptgebäude die Zimmer werden allerdings der Kategorie Standard sehr gerecht und die Küche, leider muss ich das so deutlich schreiben, war die schlechteste der ganzen Reise. Bitte denken Sie nun nicht wir wären sehr enttäuscht gewesen so schlimm war es nicht.

Epupa insbesondere der erste Anblick bei der Anfahrt war beeindruckend die anschließende Raftingtour auch, Kunene River Lodge konnte da noch eins drauflegen bezgl. Lodge und auch beim Rafting, die Raftingtour dort hatte dann wirklich den Namen verdient.

Die anschließende Fahrt durch das Ovamboland mit Oshakati war sehr interessant, wir sind zu der Überzeugung gekommen das in Oshakati mehr los ist als in Windhoek.

Tsumeb und das Minenhotel, schon wieder eine Abwechslung, leider sind wir erst kurz vor Sonnenuntergang eingetroffen für einen Stadtbummel zu spät, dafür haben wir den gesamtem Abend die deutsche klassische Musik tapfer ertragen, leider habe ich es versäumt ein Foto von den uralten zur Musik passenden Lautsprecher-Boxen zu schießen.

Am nächsten Tag wurde es dann ab Rundu wieder interessant, Ndhovu Lodge mit der Managerin Monika ist absolut empfehlenswert mit Hippos vorm Zelt und Bootsfahrt mit Elefantenherden am Ufer und langen Gesprächen mit Monika beim gemeinsamen Abendessen, die Fahrt zum nur 2km entfernten Mahangopark hätte man sich ersparen sollen, viele Autos fast keine Tiere.

Nkasa Lupala und schon wieder etwas Anderes, die drei Tage hier, waren richtig eingeplant. Wir haben die Aktivitäten genossen inkl. eigener Pirschfahrt im Mamilipark.

Botswana war der Höhepunkt

Dann folgte Botswana und ich muss es vorweg nehmen es war wie erwartet der große Höhepunkt unserer Reise und damit meine ich den gesamten Aufenthalt in Botswana.

Der Grenzübertritt ging unkompliziert vonstatten ohne ein einziges Formular ausfüllen zu müssen, stattdessen eine nette Unterhaltung mit den gut gelaunten Grenzbeamten.

Kasane war uns ja ein wenig bekannt und man fühlt sich auf Anhieb wohl in den Lodgen dort. Das Briefing bzgl. der Fahrt nach Savuti war nicht überlebensnotwendig aber einige Tipps vom Ranger zur Route und Fahrtechnik stärkten doch unser Selbstvertrauen.

Die Fahrt nach Savuti war OK und ist wirklich gut fahrbar, aber selbstverständlich ist diese Strecke ein anderes Kaliber als alle bis dahin befahrenen Strecken, Das Camp verdient ein dickes Lob insbesondere der vor Lebensfreude sprühende Manager Jinxy der unserem Sohn Florian (12) einen (kostenlosen) Workshop in Überleben im Busch erteilte. Eigentlich sind 2 Nächte dort zu kurz.

Die Fahrt von Savuti zum Mankwe Bush Camp war dann etwas nervig denn wir hatten die Marsch-Road gewählt und ein Guide den wir zum Zustand befragten meinte: bumpy, very very bumpy und damit sollte er recht behalten puh da sind wir ganz ordentlich durch geschaukelt worden.

Im Mankwe bush Camp erhielten wir von einer zufällig anwesenden in Maun ansässigen Dame den Tipp, inkl. hand-gemalter Landkarte, vor dem North Gate des Moremi Park am Kwhai River entlang zu fahren, wir wurden mit einer Traumlandschaft belohnt, Nachmittags sind wir dann noch in den Park eingefahren inkl. unserer ersten nennenswerten Wasserdurchfahrt, das Wasser lief dabei über die Motorhaube. Das wir für den Moremipark dann nur noch den Nachmittag zur Verfügung hatten war sehr schade. Jetzt sind wir natürlich schlauer und rückblickend sind wir alle der Meinung dort hätten wir einen Tage länger verbringen sollen.

Maun hatte dann, wie von Ihnen angedroht, nicht viel zu bieten, leider war ich in Rileys Hotel dann zum ersten und einzigen mal etwas verärgert Grund dafür war die Behandlung durch das Personal an der Rezeption.

Unser Rundflug über Namibia

Der Rundflug über das Delta war ein Erlebnis der ganz besonderen Art, der Pilot verstand sein Handwerk und erst danach hatten wir einen wirklichen Eindruck vom Delta, glauben Sie mir wir vier waren alle sprachlos.

Tja dann rückte das Ende der Reise schon in Sichtweite und auf der Zelda Guest Farm kam auch wieder die Kälte zurück trotzdem haben wir dort 2 erholsame Tage verbracht und richtig gut gegessen.

Oh... nicht zu vergessen, Pension Palmquell, beim ersten und letzten Tag eine gute Adresse schön unkompliziert, hilfsbereit und empfehlenswert.

So, unser Feedback der Reise ist etwas länger,  aber damit möchten wir auch unsere große Begeisterung über das Erlebte zum Ausdruck bringen.

Nicht zuletzt möchten wir uns ganz ganz herzlich bei Ihnen für die gelungene Reiseplanung bedanken, wir werden Sie weiterempfehlen wo immer es möglich ist.

Jetzt bereits von der nächsten Reise zu sprechen ist wohl etwas zu früh, dennoch hat uns der Moremi in seinen Bann gezogen und das Wort Sambia ist auch bereits gefallen und vor Ort schwärmte ein Guide von Angola.

Ich möchte Sie bitten uns über Ihre Afrika-Angebote weiterhin auf dem laufenden zu halten.

Herzliche Grüße aus der Eifel

Familie Kehrer, Hellenthal

 
  • Home