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Reise nach Namibia

- 3. bis 23. November 2014 -

Hallo Frau Düdder,

seit fast zwei Woche sind wir nun wieder im kalten Deutschland, Zeit ihnen eine kurze Rückmeldung über unsere Reise zu geben. Kurz: Wunderschön und ohne Probleme.

In Windhoek gelandet

haben wir unseren Ford Ranger bei Europcar übernommen und sind direkt in Richtung Mariental gestartet. In Windhoek haben wir uns hierfür in einem Sparmarkt mit Wasser versorgt.

Die Bagatell Game Ranch war genau der richtig Start. Als wir auf die Terasse unseres Chalet kamen und in Richtung Westen auf die Grassavanne mit Springböcken blickten, waren wir direkt "Angekommen". Das Essen und die Ausflüge (San Wanderung und Safari) waren ebenfalls sehr gut.

Die Canyone Lodge am Fishriver mit Ihren kleinen in die Felswände verbauten Bungalows war dann das nächste Highlight. Auch hier waren das Essen, der Ausblick, der Pool und der Service sehr gut.

Von hier sind wir über den Süden (Orange River, Rosh Pina) nach Lüderitz gefahren. Wir können diesen, ca. 200 km Umweg gegenüber der Nordstrecke, jedem sehr empfehlen, solange die Strassen trocken und befahrbar sind. Eine wunderschöne Strecke.

Das Nest Hotel in Lüderitz war auch gut. Allerdings schmälert es etwas den Gesamteindruck der Unterkünfte. Mit den Lodgen kann es nicht mithalten. Es ist halt ein normales Hotel. Hier würden wir empfehlen, die Beschreibung von Track und Trails ?luxuriöses Hotel? in gutes (vielleicht auch Sehr gutes Hotel ) zu ändern. Luxuriös waren zum großteil die Lodges. Im Vergleich zu all den Hotels die wir bisher kennengelernt haben, ist es einfach nur gut, aber sicher nicht Luxuriös. Hinzu kommt, dass das Restaurant mit zwei Reisebussen schlichtweg überfordert war. Für das Büffet war nur eine Köchin abgestellt, die immer zwischen zwei Bedienpunkten hin und her wechseln musste.
Die Ankündigung "Heute nur Buffet" hat sich im nachhinein (nachdem wir schon am Buffet waren) als falsch herausgestellt, man konnte doch auch "á la Card" bestellen. Das alles sind sicherlich nur kleine Mängel die unseren Gesamteindruck nicht schmälern, die aber auch nicht unerwähnt bleiben sollten.

Unsere nächste Station Koiimasis war wieder ein absoluter Traum. Hier ist eine Übernachtung eigentlich zu wenig. Super Service, super Essen und eine traumhafte Aussicht laden eigentlich zu mindestens 2 Nächte ein.

Das Desert Camp in Sesriem war zwar einfach aber trotzdem schön. Auch der Service war prima.

Das Central Gästehaus in Swakopmund würden wir auch unter der Kategorie ?einfach, aber sehr schön? ablegen und bei unserem nächsten Besuch auf jeden Fall wieder buchen. Am 1. November haben scheinbar die Besitzer gewechselt, was aber scheinbar keinen Nachteil mit sich führte. Frühstück und Unterkunft waren einwandfrei und die Lage machte Spaziergänge in die Stadtmitte sehr einfach. Besonders erwähnen kann man den kostenlosen Sherry, den man im Wohnzimmer (Aufenthaltraum) zu sich nehmen konnte.

Auch der Ausflug mit Thommys Living Desert Tour war für uns die richtige Wahl und ist sehr zu empfehlen.

Camp Kipwe reiht sich in die vorherigen Beschreibungen der Lodges nahtlos ein. Auch diese Lodge war Ihr Geld wert.

Unser nächster Stop war nun das Dolomite Camp im Etosha National Park.
Als erstes sollte Track und Trails hierfür die Anfahrtsbeschreibung anpassen: Von Kamanjab sind es ca. 65 km bis zum Galton Gate und nicht wie beschrieben ca. 50 km. Wir dachten schon wir hätten das Tor verpasst und wollten fast umdrehen.
Das Camp selbst ist ebenfalls wunderschön. Wir hatten Bungalow 14, der vorletzte Bungalow wenn man von der Reception, Pool und Restaurant aus zählt. Dadurch hatten wir auch hier einen schönen Blick auf das Wasserloch. Allerdings ist der Weg von hier zum Frühstück, Abendessen, Pool und Auto sehr beschwerlich. Wir benötigten 10 Minuten bis zum Restaurant, da es teilweise ein recht steiler Weg ist. Wir haben uns dann schon Überlegt wann wir was mitnehmen um den Weg nicht mehrmals laufen zu müssen. Wenn einen das nicht stört oder man einen der ersten Bungalows hat (dann allerdings ohne Blick aufs Wasserloch) ist das Camp aber auch sehr zu empfehlen.

Vorletzte Station war dann Camp Okaukuejo. Dies hatten wir uns eigentlich einfacher vorgestellt. Aber auch dies war sehr gut. Nicht so luxuriös und klein wie die anderen, aber das Zimmer und das Essen waren einwandfrei.

Zum guten Schluß Okonjima. Absolut perfekt. Viel mehr kann man hierüber nicht sagen.

Von Windhoek waren wir am Abflugtag dann doch etwas entäuscht. Ihre Empfehlung, hier keine Nacht zu verbringen war also auch sehr gut.

Auch das Auto war einwandfrei.

Wie sie lesen, war es für uns ein rundum gelungener Urlaub.
Vielen Dank für ihre gute Planung und Beratung.

Herr Markus K. aus Mainz

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