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Namibia 21. Juni bis 13. Juli 2014 - Rundreise mit dem Partner

Guten Tag Frau Düdder,

seit einer Woche sind wir zurück aus Namibia. Es hat uns wirklich sehr gut gefallenLandschaft und Tiere sind ein Traum, das Wetter sowieso und die Menschen sind sehr freundlich. Von den Unterkünften waren wir, bis auf zwei Ausnahmen, begeistert, wobei uns die Sauberkeit und der Zustand der Zimmer bei allen sehr beeindruckt hat, ebenso wie die Liebe zum Detail, mit der alles ausgestattet war. Auch die Verpflegung ließ wenig Wünsche offen, wobei Okaukuejo (katastrophal) und die Elephant Lodge die Ausnahmen waren. Eine besondere Erwähnung hat das Restaurant im Hansa Hotel verdient, denn dort war das Essen und der Service wirklich ausgezeichnet. Da die Nächte um diese Jahreszeit sehr kalt sind, konnten wir die offene Bauweise mancher Unterkunft nicht so genießen, aber die Wärmflasche im Treetop Camp hat sehr geholfen.

 

AABADI MOUNTAIN CAMP

Das Aabadi Mountain Camp hat mir nicht so gut gefallen, denn ich schlafe nicht gerne im Zelt, das auf dem Boden steht und in das alles rein krabbeln kann. Leider konnte mich die Nacht hier nicht dazu bewegen, meine Meinung zu ändern. Sonst war das Camp aber nett und auch die Verpflegung war einfach aber gut.

Leider hat die Elephant Lodge unsere Erwartung nicht erfüllt. Die Lage ist schön, der Ausblick grandios, die Zimmer nett, obwohl wir das Schlafzimmer klein fanden. Es war das einzige Mal, dass wir keine fleckenfreie Bettwäsche hatten. Die Kopfkissenbezüge sahen aus, als hätte ein verschwitzter Kopf darauf gelegen. Schmutzige Handtücher werden nur ausgetauscht, wenn sie auf dem Boden liegen, nicht wenn sie schmutzig von braunem Staub, den mein Mann ums Waschbecken aufgewischt hatte, auf der Stange hängen.

Das Personal spricht nur sehr schlecht Englisch und ist, um es noch nett auszudrücken, schlecht ausgebildet. Man fühlt sich ständig beobachtet, was ich nicht als dezenten Service einer Luxuslodge bezeichnen würde. Die Küchenleistung schwankt, wobei das Mittagessen besser war, als das Abendessen. Am 2. Abend bekamen wir ein sehr trockenes Schweinekotelett mit einer sehr sauren Apfelsoße, insgesamt kaum genießbar. Es gibt 2 einfache Tafelweine zur Auswahl, einen Brandy oder Amarula gab es nicht, da keiner da war. Der Kellner behauptete sogar, er kenne keinen Brandy oder Cognak und offerierte uns zum Espresso eine Bloody Mary.

Als wir uns dann bei Peter, dem Manager, erkundigten, was das soll, erklärte er uns, daß alles ausgegangen sei. Das Frühstück war sehr einfach. Müsli, Cornflakes, Toast (jede Scheibe musste extra geordert werden), 1 Sorte Käse, keine Wurst, Marmelade, etwas Obst und als "Extra" Rührei o. ähnliches. Die Aktivitäten waren ok, wobei in dem Himba-Dorf mit Sicherheit keiner ständig lebt, sondern der Verkaufsstand das einzige ist, was dauernd gepflegt wird. Alles in Allem waren wir sehr enttäuscht, denn unter Luxus stellen wir uns etwas Anderes vor, was man bei einem Übernachtungspreis von fast 800 €/Nacht wohl auch erwarten kann. Selbst die abgelegene Lage und die damit verbundenen Schwierigkeiten der Versorgung kann nicht nur als Entschuldigung herhalten.

 

 

GROOTBERG-LODGE

Unsere nächste Station, die Grootberg-Lodge , möchten wir auch nochmal hervorheben. Wir haben bedauert, dass wir nur 1 Nacht hier sein konnten, denn hier stimmte wieder Alles. Die Lage ist atemberaubend und die Mitarbeiter sind mit ganzem Herzen und Stolz bei der Sache, was sich in exzellentem Service  widerspiegelt.

Okonjima hat uns besonders gut gefallen. Die Standard-Zimmer waren sehr schön, es sind die alten View-Zimmer, die Verpflegung war sehr gut und unser Guide hat Leopard, Gepard, Wildhunde und eine Hyäne für uns aufgespürt. Es war ein besonderes Erlebnis.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes hatten wir noch einen schönen Tag in der Eningu Clay House Lodge. Die Besitzerin hat uns sehr verwöhnt. Das Essen ist mit das Beste der ganzen Reise gewesen und obwohl wir die einzigen Gäste waren, wurde ein sehr reichhaltiges Frühstücksbüffet geboten. Es ist ein sehr schöner Platz, um eine Namibia Reise zu beginnen oder zu beenden.

 

 

 

NAMIBIA AUSFLÜGE

Ein Wort noch zu den beiden Ausflügen, die wir gebucht haben. Tommy ist ein Original, seine Tour ist absolut spitze. Man muss gesehen haben, wie er aus dem Wagen springt und in den Dünen nach Tieren gräbt. Die Bootstour hatte dagegen wenig Spannendes zu bieten, wir würden sie nicht nochmal machen.

Unser Fazit: wir hatten einen sehr schönen Urlaub in Namibia und sind sicherlich nicht zum letzten Mal dort gewesen.

Viele Grüße
Ehepaar M. aus Wuppertal

 
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