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SÜDAFRIKA REISEN - TIPPS VON DR. DÜDDER REISEN

Limpopo und Mpumalanga, die beiden nordöstlichsten Provinzen Südafrikas, sind traditioneller Siedlungsraum der Sepete, Ndebele und Zulu. Hier zeigt sich das Land von seiner ursprünglichen, wilden Seite, und das nicht nur im bekannten Krüger-Nationalpark.
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UNTERKÜNFTE IN SÜDAFRIKA

Da Südafrikaner sich im Urlaub am liebsten selbst versorgen, sind Campingplätze und Ferienhäuser zahlreich vorhanden (auch in den Naturparks) und überwiegend sehr gut ausgestattet.

Für Backpacker sorgen - in besonders attraktiven Gegenden wie Kapstadt, der Garden Route und den Surfstränden - preiswerte Hostels, die vom Baz Bus angefahren werden und echte Reisestützpunkte sind.

Zu den interessantesten Herbergen (auch wegen des besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnisses) gehören Gästehäuser und Bed & Breakfasts.

Ob schlichte Unterkunft auf dem Land oder luxuriöses, jahrhundertealte Häuser mit antiken Möbeln und privater Terrasse... sie bieten eine charaktervolle Atmosphäre.

Die Gastgeber vermitteln Einblicke ins Land und helfen gerne mit Reisetips.

HOTELS

Hotels treten gegenüber den bisher genannten Nächtigungsmöglichkeiten etwas zurück; sie sind in größeren Städten in Betracht zu ziehen. Sehr reizvoll sind dabei die viktorianischen Hotels aus dem 19. Jh., und natürlich gibt es an besonders schönen Punkten auch modernste Häuser, die keinen Wunsch offen lassen.

LODGES

Last but not least sei die afrikanische Spezialität der Lodges genannt, die in staatlichen und privaten Naturreservaten Gäste rundum bestens versorgen und zudem ein komplettes Tourenprogramm anbieten. Komfort und Kosten rangieren hier von guter Mittelklasse bis zum absoluten Luxus.

Für alle Nächtigungsmöglichkeiten ist zu beachten: In den südafrikanischen Ferienzeiten sind bestimmte Gebiete und Orte sehr frequentiert, was eine frühzeitige Reservierung unbedingt nötig macht; in Kapstadt und Johannesburg sind Hotelzimmer zu allen Zeiten knapp.

 

NORDÖSTLICHE PROVINZEN SÜDAFRIKAS

Großartige Naturlandschaften entfalten sich in den Kleinen Drakensbergen mit dem Blyde River Canyon. Für die Erkundung des Nationalparks und der Drakensberge ist ein eigenes gutes Gelände-Fahrzeug unbedingt erforderlich. Natürlich können sich Südafrika-Reisende auch organisierten Touren anschließen.

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DER KARGE NORWESTEN SÜDAFRIKAS

Zwischen Kapstadt und dem Grenzfluss Oranje im Norden zeigt sich Südafrika von seiner eher spröden Seite: Die karge, von den Atlantikwellen zerfurchte Küste geht in ebenso karges Hinterland über, dessen spärliche Vegetation es als Halbwüste ausweist. Dass in dieser trotz der Wasserarmut faszinierenden Landschaft Menschen zu überleben verstanden, davon erzählen die geheimnisvollen Felsbilder der San (Urvolk) in den zerklüfteten Cederbenjen ebenso wie die Busthütten der Nama, der letzten Halbnomaden Südafrikas.

 

DAS STÄDTCHEN SPRINGBOK

Das Städtchen Springbok rückt jedes Frühjahr in den Mittelpunkt - denn dann badet es in einem Blütenmeer. Springbok ist eine Bergwerksstadt im Herzen des Namaqualandes und damit im Zentrum der Sukkulenten- Karoo, wie die Region im Nordwesten Südafrikas botanisch eingeordnet wird.

Dass diese Halbwüste zu den Biodiversitäts-Hotspots der Erde zählt, ist auf den ersten Blick kaum zu begreifen. Das staubige und mit kargen Büschen / Köcherbäumen bestandene Land sieht nicht aus, als wurzelten hier 3500 Pflanzenarten, darunter 1000 Endemiten. Erst recht nicht, als würde es jemals eine andere Farbe annehmen können als monotones Graubraun.

Doch dann kommt der Regen. Die in der Erde schlummernden Samen treiben aus. Über Nacht verwandelt sich die Wüste in eine kunterbunte Farbpalette. Dicht an dicht recken Afrikanische Goldblumen und Kapkörbchen ihre orangefarbenen, roten, gelben Blüten der Sonne entgegen. Nektarvögel, Bienen und Schmetterlinge umschwirren den reich gedeckten Boden.

 

WALE & ELEFANTEN

Die Garden Route gehört zu den bekanntesten und wunderbarsten Autorouten der Welt. Zwischen Port Elizabeth und Mossel Bay sieht man tief eingeschnittene Buchten und hübsche Ferienstädtchen aufeinander, während im Hinterland Elefanten durch dichte Wälder marschieren. Von der üppigen Küstenvegetation bis zur Kleinen Karoo erlebt der Reisende entlang dieser Route Südafrikas Panorama auf kleinstem Raum.

Es ist nicht wirklich schwer, zur Walsaison in Hermanus einige der Meeressäuger zu entdecken. Bis zu 100 Exemplare tummeln sich gleichzeitig in der Walker Bay und man kann sie mit bloßem Auge vom Land aus beobachten. Der Ferienort 130 Kilometer östlich von Kapstadt ist die »whale capitat«, die Wal-Hauptstadt Südafrikas. Alljährlich wird hier im September ein Wal-Festival gefeiert. Die Meeressäuger schwimmen im Winter auf der Südhalbkugel aus der Antarktis in die warme, flache Atlantikbucht, um dort zwischen Juli und November zu kalben. Von den Fetswegen zwischen dem alten Hafen und der Grotto Beach aus scheinen sie zum Anfassen nah. Doch man darf sich ihnen nicht nahem.

Motorboote sind in der Bucht verboten und nur Kanuten dürfen mit einer Sondergenehmigung an sie heran. Der häufigste Wal vor der Küste Südafrikas ist der Southern Right Whale, auch südlicher Glattwat oder SüdKaper genannt (siehe Bild). Sein Name stammt aus jener Zeit, als die Wale noch gejagt wurden. Der Südkaper wurde als »Right« oder »Richtig« bezeichnet, da er viel von dem begehrten Tran und den Barten enthielt Es sind neugierige, verspielte Kreaturen, die bis zu 18 Meter lang werden. Doch ihre Gutmütigkeit wurde ihnen zum Verhängnis, da sie sich leicht jagen ließen. Wegen ihres hohen Fettanteils trieben sie dam auf der Wasseroberfläche - optimal zum Abtransport. 1973 wurde der Walfang endgültig verboten. Zeitweise war der Südkaper fast völlig ausgerottet. Inzwischen bevölkern der 4000 Tiere die Weltmeere, davon kommen etwa 1500 an die Südküste Südafrikas.

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