Preisrechner
Reisefinder

Die schönsten Nationalparks in Südafrika

Hallo Frau Düdder

Wir sind leider wieder zurück und es hat alles geklappt.

Generell war alles Top. Ein paar Kleinigkeiten habe ich Ihnen aber trotzdem für zukünftige Anfragen bei Ihnen mal notiert.

Wie gesagt: Es ist keine generelle Kritik, einfach zu Ihrer Info.

Ich muss noch lobend erwähnen: wir hatten am vorletzten Tag im Krüger Probleme mit dem Fahrzeug. Man steht einsam im Busch und dann sagt das Auto beim Starten nichts mehr, gar nichts.

Scheinbar ein Problem mit dem Anlasser. Irgendwann nach 20 min habe ich es noch einmal probiert. Und siehe da: das KFZ sprang an. Das ist uns dann nachher noch mal in Skukuza passiert. Hier ging die Karre dann wie ein Wunder nach 2,5 Stunden wieder an. Wir sind dann bis Berg en Dale ohne Pause durchgefahren und ich habe unterwegs mit Europcar telefoniert. Man hat mich dann bis zum nächsten Morgen vertröstet. Ich war dann etwas nervös, da wir ja am kommenden Tag eine lange Tour vor uns hatten. Aber siehe da: am nächsten Morgen, nach einem Telefonat mit Europcar in Malalene,  stand um 09:00 ein Ersatzfahrzeug im Camp und wir konnten unsere Reise wie geplant fortsetzen. Hätte ich in Afrika nicht erwartet.

Im Detail:

Tlopi Camp im Marakele, ich würden den Marakele nicht unbedingt empfehlen. In dem Park sind die Möglichkeiten gering, es gab aber das Gerücht, dass der Park mit dem angrenzenden Welgevonden Game Reserve zusammengelegt werden soll. Das würde auf jeden Fall die Attraktivität erhöhen.

Fahrt zur Wild Ivory. Die beigelegte Beschreibung war etwas umständlich und die gesuchte Einfahrt zum West Gate ist schnell zu übersehen. Da haben wir einige Kilomter zu viel gemacht.

Wild Ivory Eco im Welgevonden: können wir nur empfehlen. Ein kleine Lodge (im gesamtem Game Reserve sind über 50 davon) mit 2 Großzelten als ?Serviced? und 2 als Familienzelten mit der Möglichkeit, Self Service zu machen. In der ersten Nacht waren wir da alleine und das gesamte Personal (4 Personen) war nur für uns. Kleiner Nachteil: man kann ja da nicht selbst fahren, also hatten wir immer nichts tun von 10:30 bis 15:00; sind wir nicht gewohnt.

Mopane. Auch diese Lodge können wir nur empfehlen. Auf dem Gelände selbst haben wir nur einige Antilopen gesehen, man hat aber wohl mittlerweile Elefanten und Büffel angeschafft. (Löwen sind in Planung) Haben wir aber nichts von gesehen. Dafür waren aber die Ausflüge empfehlenswert und der anliegende besuchte Mapungubwe National Park ist nicht weit. Landschaftlich wunderschön. Man kann ihn auch mit dem eigenen Wagen in wenigen Minuten erreichen. Allerdings waren wir auch hier alleine und sind zwei Tage fürstlich bedient worden. Hier hatten wir einen weiblichen Guide (aus Namibia), die uns auch während des Besuches auf einer benachbarten Farm hervorragende Infos über die dort befindlichen Felsenzeichnungen geben konnte.

Route: wir sind laut der von Ihnen erhaltenen Beschreibung gefahren. Da kommt man dann durch eine Gegend, die über mehr als 50 km besiedelt ist R524). Heißt: wenn man wegen vielen Stopp-Straßen und Personen auf der Fahrbahn (und dann noch Samstag) einen Schnitt von max 30 km/h fahren kann dann hat man am Ende Zeitprobleme pünktlich ins Camp zu kommen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass wir nicht die von mir geplante Route (R525) über das von mir erst geplante Pafuri Gate gefahren sind.

Krüger: die von uns genutzten Restcamps (Mopani, Satara und Berg en Dale) sind etwas in die Jahre gekommen und nicht mehr so ganz attraktiv. Nicht zu empfehlen sind die Restaurants. Das sind etwas aufgemotzte Fast Food Läden. Hier sollte man auf jeden Fall ?Self Service? nutzen. Besser sehen da schon die Restaurants in Skuskuza und Ollifants aus.

Ithala: Standard, auch hier waren wir eine Nacht die einzigen Gäste. Leider dann die allerhinterste Lodge. Hier waren wir froh, dass wir 4x4 hatten, sonst hätten wir nicht alles fahren können. Der Morning Drive mit dem Guide war nix.

Tembe Elefant: auch diesen Park mit Lodge können wir nur empfehlen. Gehobener Zeltstandard mit allen Annehmlichkeiten. Einzig: auch hier war zwischen Morning und Evening Game Drive ?nichtstun? angesagt, da man hier nicht selbst fahren darf.

Rhino Ridge: empfehlenswert, fast schon luxuriös. Die von uns gewählten drei Nächte sind Minimum. Wenn an kann sollte man sogar eine Nacht anhängen. Wir haben zwar einiges vom nördlichen Hluhluwe Park gesehen. Haben es aber nicht ganz in den Süden in den Imfolozi geschafft. Auch hier gibt es einige Wegstrecken, bei denen ein 4x4 nicht falsch ist.

Emdoneni: kann man mal wegen den dort befindlichen Katzen (Wild Cat, Serval, Karakal und Gepard) besuchen, liegt aber sehr nah an der N2. Man füllt sich wie in D in Autobahnnähe. Würden wir nicht mehr übernachten. Dann lieber in St.Lucia und dann in den Wetland Park (iSimangalosi Wetland).

Dusk to Dawn Guesthouse: liegt sehr schön und ist immer eine letzte Nacht zum Ende des Urlaubs gut. Einzig: so als schönen Abschluss dann Tiefkühlkost selbst aufbereiten ist nicht so das Ding. Hier hätte ich mir als Abschluss was mit einem schönen Restaurant gewünscht.

Elke und Wolfgang V. , Erftstadt, den 28.06.2017

Schreiben Sie uns Ihre Krüger-Nationalpark Reisebericht?

Und fügen Sie schöne Bilder bei.

E-Mail
Vielen Dank im Voraus.

 
  • Home