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REISE DURCH DEN KRÜGER NATIONALPARK

Der Flieger ist bereits im Landeanflug, wir steuern auf den Flughafen OR Tombo zu, dem internationalen Flughafen von Johannesburg.

Nach der Passkontrolle und der Kofferannahme werden wir bereits im Ankunftsbereich von einem Mitarbeiter unserer Mietwagenfirma, bei der wir unseren Allrad-Mietwagen gebucht haben erwartet und zum Depot hinter dem Flughafen gefahren.
Nach einer ersten Tasse afrikanischen Kaffee und ein bisschen Gebäck als kleine Aufmerksamkeit erhalten wir eine ausführliche Einweisung in unser Fahrzeug für die nächsten Tage.

360 KILOMETER DURCH DIE SÜDAFRIKANISCHE LANDSCHAFT

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit geht es los in Richtung Nelspruit. Die etwa dreieinhalbstündige Fahrt, bei der wir knapp 360 Kilometer durch die südafrikanische Landschaft entlang der Asphaltstraßen fahren, erwartet uns ein erster verblüffender Ausblick. Während der gesamten Fahrt, und das wird sich auch in den kommenden Tagen nicht ändern, sehen wir immer ein Gebirge auf das wir zufahren – und hinter den ersten kleineren Bergen warten weitere, größere, die die kleineren überragen. Welch ein fantastischer Ausblick!
Von Nelspruit fahren wir nördlich zwischen Sabie und Hazyview zu unserer Unterkunft für die Nacht, bevor es morgen in den Krüger Nationalpark geht.
Die Straßen lassen sich erstaunlich gut befahren, besser als wir es erwartet hatten und der Linksverkehr war schon nach den ersten Kilometern zur Gewohnheit geworden. Es ist ebenfalls möglich, das Stück zwischen Johannesburg und Nelspruit mit einem weiteren Flug zu überbrücken.
Die Strecke zu fahren und dabei erste Eindrücke und ein wenig Fahrsicherheit zu bekommen ist jedoch sicherlich die bessere Variante gewesen, die wir gewählt haben.
Am Abend erklären wir dem Besitzer des schicken Gästehauses, in dem wir für die Nacht unter kommen, wie unser Plan für den nächsten Tag ist. Generell besprechen wir immer am Abend, wie wir am nächsten Tag am Besten voran kommen und dies soll sich sofort auszahlen.

Die Südafrikaner sind sehr gastfreundlich, sehr zuvorkommend und geben wertvolle Tipps für die Weiterfahrt, so beispielsweise das wir nicht durch das von Touristen viel befahrene Paul Kruger Gate in den Nationalpark fahren sollen.
Wir hatten uns im Vorhinein informiert, jedoch sind wir nicht auf diese Alternative gestoßen, die uns vor Ort wirklich tolle Eindrücke beschert hat.
Wir sind statt am Krügerpark vorbei um durch das Paul Kruger Gate zu fahren, bereits vorher durch ein kleineres und von Touristen fast ausschließlich verschontem Phabeni Gate in den Krüger Nationalpark gefahren. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Tiere beobachten und eine kleinere Herde Giraffen überkreuzte gemächlich vor uns die Straße. Erstaunlich ruhig und wider erwartend ohne viel Verkehr wirken die ersten Eindrücke auf uns und es dauert nicht lange, da machen wir bereits Bekanntschaft mit dem ersten Tier der „Big Five“, die wir während der Tour alle zu Gesicht bekommen – ein Spitzmaulnashorn schlendert neben uns in sichtweite durchs Gebüsch. Wir harren dem was uns erwartet und bleiben stehen, bis das Nashorn vor uns die Straße überquert. Ein wahnsinniges Gefühl, da sich die Tiere ohne Abgrenzung um uns herum bewegen. Der Puls wird schneller, doch das Nashorn lässt ich nicht beirren und geht seines Weges.
Der Allradwagen zeigt seine Vorteile gegenüber eines Kleinwagens, wie wir sie ebenfalls auch durch den Park fahren sehen.Denn wir können auch Abseits der befestigten Straßen fahren und erleben so einige Elephanten beim Mittagessen und sehen eine Herde afrikanischer Büffel, somit zwei weitere Tierarten der Big Five. Ein sehr markantes Zeichen dafür, dass ein seltenes Tier am Wegrand faulenzt ist eine Traube aus Mietwagen, die den gesamten Weg blockieren – da lobe ich mir unseren Wagen und nehme doch lieber die abgelegenen Wege die meist parallel zu den Hauptstraßen verlaufen und gehe auf eigene Pirschfahrt.

ÜBERNACHTUNGEN

Empfehlenswert für den Krüger Nationalpark sind Übernachtungen in Rest Camps um der Natur nahe zu sein oder in Game Lodges, meist am Rande des Nationalparks oder in Reservaten außerhalb des Parks gelegen, wobei es keine Abgrenzung durch Zäune zwischen den Game Reserves und dem eigentlichen Nationalpark gibt. Auf dem Tagesprogramm in diesen Lodges stehen frühmorgens vor Sonnenaufgang und am Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang so genannte Pirschfahrten, Safaris im offenen oder geschlossenen Geländewagen, bei dem Guides manchmal mit Begleitung von Rangern, die jeweiligen Gäste einer Unterkunft durch die Landschaft fahren und ganz genau die Wege der Tiere kennen. Dadurch ist ein Erlebnis mit einer Löwenherde oder einem seltenen Geparden oder Leoparden fast garantiert ist. Am Ende eines Aufenthalts ist es sehr wahrscheinlich, dass alle Tiere, die unter die Bezeichnung „Big Five“ fallen, gesichtet werden können.
Die Guides können Ihnen alles Wissenswertes zu den Tieren erzählen, sie können sogar das Alter der Tiere fast exakt bestimmen.
Unterwegs wird ein Picknick unternommen und man kann während des Sonnenuntergangs einen Sundowner mitten in der Wildnis genießen.
In den Lodges selbst werden Sie rundum versorgt und können vor Ort auch an Wanderungen teilnehmen, die von Mitarbeitern begleitet werden.
Nach Ihrem Aufenthalt im oder um den Krüger Nationalpark kann man die Reise durch den Nordosten Südafrikas mit einer Fahrt entlang der Panorama Route ausklingen lassen.

 

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